Sommerreifen

Die Anforderungen an Sommerreifen sind hoch. Die Sommerreifen müssen gute Laufeigenschaften bei sehr trockenem Asphalt bieten und genauso gut greifen, wenn es plötzlich zum Aquaplaning kommt. Die Abnutzung des Profils sollte natürlich ziemlich langsam geschehen, und der Komfort während der Fahrt möglichst hoch sein.

Die Unterschiede vom Sommerreifen zum Winterreifen sind klar. Der Sommerreifen hat mehr Bandstrukturen als der Reifen für den Winter. Der Reifen ist in viele Blockelemente eingeteilt. Während der vordere Teil vom Sommerreifen das Wasser verdrängt, sorgt der hintere harte Teil für die Haftung des Fahrzeugs. Hat ein Sommerreifen nun zu wenig dieser Blockelemente, dann kann das Wasser nicht schnell genug durch den Reifen geführt werden und das gesamte Fahrzeug verliert an Haftung.

Das Aquaplaning, die Königsdisziplin für Sommerreifen, ist die Folge. Die Gummimischung ist je nach Reifentyp anders. Bei Sommerreifen verwendet man in der Produktion weniger Naturkautschuk. Der Nachteil ist, dass die Sommerreifen bei niedrigen Temperaturen verhärten und die Reifen dann die Haftung verlieren. In der Reifenindustrie spricht man von der 7-Grad-Grenze. Fällt die Temperatur unter 7 Grad Celsius, sind Winterreifen fällig. Wissenschaftler und Experten behaupten jedoch, dass dies nur ein Versuch der Reifenindustrie sei, die Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben. Weiter sagen die Profis, dass die Sommerreifen bei trockenem Boden auch bei niedrigen Temperaturen einen besseren Halt haben als die Winterreifen. Und die Fachleute meinen, dass der Winterreifen nur bei Schnee und Eis seine Vorteile ausspielen kann. Damit kann man auch ganz locker in kühlen Sommernächten mit den Sommerreifen fahren, ohne gleich Angst haben zu müssen, dass die Sommerreifen mitten im August oder September auf Winterreifen gewechselt werden müssen.

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