Das Tunen von Autos ist schon seit vielen Jahrzehnten eine Sportart für viele Autofahrer geworden. Die Fahrzeuge werden in allen möglichen Bereichen aufgepeppt. Dazu zählt neben der Leistungssteigerung via Fahrwerk, Sportauspuff und Reifen auch die Optik vom Fahrzeug, sprich Front- und Heckspoiler, Chromfelgen sowie Heckleuchten. Das Tunen der Fahrzeuge kann dabei mitunter zu einem teuren Vergnügen für den Liebhaber werden. Oftmals werden hunderte freiwillige Arbeitsstunden in das Projekt Autotuning gesteckt.
Das Ziel eines jeden Tuners dabei ist, sein Fahrzeug möglichst individuell zu gestalten und sich damit von den restlichen Fahrzeugen abzuheben. Bekannt wurde das Tuning anfangs durch den Rallye-Motorsport. Aufgrund der Ölkrise Mitte der siebziger Jahre verlor man vorübergehend das Interesse am Tuning. Erst seit 1990 interessiert man sich wieder für das Leistungstuning. Einen enormen Schub an Popularität bekam das Tuning durch Filme wie „2 Fast 2 Furios“ oder Rennspiele bei denen man sich sein Auto individuell zusammen bauen konnte.
NOS, Sportfahrwerke und Breitreifen auf der Hinterachse scheinen inzwischen zum Standard zu gehören. Das günstigste Leistungstuning ist inzwischen jedoch das Chiptuning. Wer günstig sein Auto auf Optik trimmen will, findet im Bereich der Heckleuchten und Aufkleber für die Karosserie. Dezent weiter kann es mit schönen Außenspiegeln, sowie einem „bösen Blick“ für die Motorhaube gehen. Noch aggressiver wirkt das Fahrzeug mit Breitreifen auf der Hinterachse. Natürlich geht das alles ziemlich stark ins Geld. Darum schließen sich viele Jugendliche zusammen und helfen beim Einbauen der entsprechenden Teile. Die professionellen Werkstätten verlangen sich viel Geld, was man stattdessen für den TÜV oder eben neue Teile verwenden kann. Ein großes Problem gibt es inzwischen in der Tunerszene jedoch aufgrund der sich ständig veränderten Gesetzeslage. Die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung und der Straßenverkehrszulassungsordnung werden immer härter und Ausnahmen immer seltener.